GÄNGE

INS

GEBÜCK

Theater, Performances, Picknick, Kinderparcours und Wald-Installationen für Grosse und kleine aushecker*innen

30. Juni und 1. September 2024, durchgehend 14 bis 18 Uhr Mapper Schanze / Rheingauer Gebück

8. und 15. September 2024, Lohrberg Frankfurt

von und mit: Friederike Thielmann, Jacob Bussmann, Jules Buchholtz, Florian Ackermann (Das Heckenprojekt)
mit: Kristina Veit, Johanna Milz, Alexander Rischer. Mit den Stimmen von: Revierförster Maximilian Kaller, Heimatarchivar Herbert Ujma, Naturparksleiter Andreas Wennemann und Sänger*innen aus der Region.

Umrahmt von stilisierten Gebückbäumen in rötlichen Farben befinden sich mehrere Kreisförmige Fotos und der Titel Gänge ins Gebück. Auf den Fotos ist zum Beispiel eine Person in einer Art Eichhörnchenkostüm zu sehen und eine andere Person, die einen langen roten Faden hinter sich herzieht.

Die Grenzbefestigung »Rheingauer Gebück« wächst ab dem 12. Jahrhundert und beginnt im 17. Jahrhundert zu verschwinden. Zwei Ruinen, eine Versammlung eigentümlich gebogener Bäume, ein Bereitungsprotokoll aus dem 17. Jahrhundert und lokale Redewendungen bleiben als Spuren der ebenso erstaunlichen wie befremdlichen Wehrhecke, die den Rheingau gegen sein Umland abschirmte.
Das Heckenprojekt begibt sich an der Mapper Schanze auf Spurensuche. »Gänge ins Gebück« versammelt Performances, Picknick und Waldinstallationen, die das militärische und ökonomische Interesse an der Wehrhecke mit geheimem Heckenwissen der Kindheit und Magie verbinden. Die Gänge laden große und kleine Menschen auf metaphorische und tatsächliche Abwege ins Unterholz ein, verschlingen Informationen mit Fantasien und erklären den Raum der Hecke als einen Ort der Widersprüchlichkeiten und Möglichkeiten. Wer und was schützt hier wen und was? Was gilt als schützenswert? Und auf welcher Seite der Hecke stehen wir gerade?

Im Rahmen des Schwerpunkts „Wald“ des Kulturfonds RheinMain https://kulturfonds-frm.de/wald

Zugangsinformationen: Gänge ins Gebück ist ein Nachmittag auf einer Lichtung. Es gibt Installationen im Gebüsch, kleine theatrale Auftritte, einen Kinderparcours und ein Hecken-Picknick. Es geht um die Dornen der Dornröschenhecke, mittelalterliche Wehrhecken, Hecken als Biotope, als stachelige Grenze und magische Orte. Kommen und gehen jederzeit möglich. Eintritt frei, Kommen und Gehen ist jederzeit möglich. Ein Shuttlebus ab Bahnhof Eltville (RE Wiesbaden und Frankfurt) wird angeboten der über den Parkplatz Förster-Bitter-Eiche direkt zur Mapper Schanze fährt. Weitere Informationen zum Shuttlebus und den Abfahrtszeiten in Kürze hier. Die Mapper Schanze ist auch in 50 Minuten Fußweg über den Gebückweg ab Parkplatz Förster Bitter Eiche, in 60 Minuten ab Hausen vor der Höhe (Bus 173, alle 2h ab Eltville über Schlangenbad), in 40 Minuten Fußweg ab Parkplatz Hallgartener Zange und in 1,5h Fußweg ab Kloster Eberbach erreichbar. Die Performances finden teilweise im Wald auf Waldwiesen und unbefestigten Waldwegen statt und sind nicht barrierefrei. Bitte ausreichend Getränke und Zeckenschutz mitbringen.

gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, in Kooperation mit Produktionshaus Naxos und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Eltville, Oestrich-Winkel, Schlangenbad und Walluf

Begleitprogramm:

16. Juni 2024

Starker Schutz in Walluf. Der Gebückverlauf vom Rheinufer bis Oberwalluf

Vortrag und Spaziergang mit Herbert Ujma | 14 Uhr Vortrag | 15 bis 16 Uhr Spaziergang von Oberwalluf nach Niederwalluf entlang des ehemaligen Gebückverlaufs und zurück

Treffpunkt: Feuerwehrgerätehaus, 1. OG, Mühlstraße 40, 65396 Walluf (hinter dem Rathaus)
Veranstalter: Gemeinde Walluf